Geistliche und weltliche
Vokalmusik des Mittelalters - adaptiert und in einen Kontext
eingebunden, der den heutigen, nicht auf diese Musik spezialisierten
Zuhörer dirket anspricht:
Das Schloss
östlich
der Sonne
Die schöne
Astri findet und
verliert den geheimnisvollen Prinzen. Ihre Suche nach dem Geliebten
bringt sie zum Schloss östlich der Sonne und westlich des
Mondes...
Ein Märchen aus der Zeit, als das Christentum die heidnische
Kultur abzulösen begann, verbunden mit Musik aus der Zeit der
Wikinger: Bardengesänge, mittelalterliche Hymnen, Fragmente
isländischer Epen und uralte Volkslieder.
Die Besonderheit: die Musik wird mit einer Multimedia-Show der
Fotografin Heike Goertz-Liedtke kombiniert, die Impressionen aus der
Welt der Wikinger zeigt.
mehr Info:
www.maerchen.hartmutschulz.de
Projekte mit
Musik des 20 ten Jahrhunderts
Nicht alles an der Musik
der
vergangenen 100 Jahre ist schwer und unzugänglich: bei vielen
Komponisten kommt es nur darauf an, wie man die Werke angeht. Genau wie
in allen anderen Stilen auch sind Offenheit und Freude am Klang die
Basis für eine erfolgreiche Vermittlung auch ungewohnter
Klangformen.
Ensemble ACCHA
Musik des
Impressionismuns und der klassischen
Moderne sowie ausgewählte aktuelle Werke bilden den
Schwerpunkt des 2011 gegründeten Ensembles.
Für das Frühjehr 2012 steht ein unterhaltsames
Programm mit Werken von Jules Massenet, Claude Debussy u.a. an.
mehr Info:
www.accha.de
Flucht ins Paradies -
Gauguin/ Brel
Das Leben in einem
unerträglichen, weil rastlosen, sich aber in allem immer
wiederholenden Alltag. Gehetzt von
der eigenen Genialität, nicht zur Ruhe kommend, Getriebener
der Erwartungen anderer: der Galeristen, der Agenten, des Publikums.
Paul Gauguin und Jacques Brel - der eine Maler, des späten
19ten Jahrhunderts, der andere Musiker aus den 50er - 60er Jahren des
20ten Jahrhunderts entzogen sich diesem Leben durch die Flucht in ein
tropisches Idyll: Gauguin ging nach Polynesien, Brel tat es ihm
über ein halbes Jahrhundert später nach. Hier sind die beiden
Kulturflüchtlinge nun vereint: Brels Grab auf Hiva Oa liegt
nur wenige Meter entfernt vom Grab Paul Gauguins.
Auf diese Situation baut das Stück auf: Wärhrend Gauguins
Totenvogel über der Insel kreist, treffen sich die beiden
Künstler zum Plausch über die Gräber hinweg. In einer
Kollage aus Zitaten der beiden und Liedern von Brel entspinnt sich ein
Totengespräch über das alte Europa und über den Sinn und
Unsinn einer Flucht in ein vermeintliches Paradies.
mehr Info bald unter:
www.monsooned.de
Verfügbare Programme:
Das Marienleben
Sequenzen von Hildegard
von Bingen
und die wundervollen geistlichen Liedern Oswalds von
Wolkenstein:
beide erzählen auf ihre Weise aus dem Leben der Muttergottes.
Hildegard in großem mystischen Aufschwung und mit
visionärer
Strahlkraf, Oswald in persönlicher, einfühlsamer
Sprache und
mit eingängiger Melodik. Ergänzt wird das
Musikprogramm durch
gelesene Texte aus Rainer Maria Rilkes 'Marienleben'
mehr Info:
www.marienleben.hartmutschulz.de